Cours de la vie

Der Kommentar (hier in Form verschiedener Übersetzungen) will den Genuß des klassischen Werks nicht trüben, sondern letztlich klären.

Cours de la vie

Toi aussi tu visais haut, mais l’amour nous courbe
Tous de force, nous plie tous la douleur plus forte,
Et pourtant notre arc ne revient pas
A son point de départ en vain.

Monte donc ou descends ! jusqu’en la nuit sacrée
Où la muette nature ourdit les jours à venir,
N’est -ce pas, même au plus biais de l’orcus,
Une régle qui règne encore, un droit ?

Je le sais d’expérience. Car jamais, dieux du ciel,
Vous ne m’avez, ô mainteneurs du monde,
Conduit, il me semble, comme maîtres mortels,
Par les entiers unis de la prudence.

L’homme, disent les dieux, fasse l’essai de toutes choses,
Que nourri de leur force, il sache gré à toutes
Et comprenne sa liberté,
Rompre là, s’en aller où il veut.

Hölderlin, Odes, trad. par Gustave Roud et Robert Rovini , Gallimard, 1967.

Lebensdauer

Sie will hoch hinaus, aber wir lieben Kurve
Alle Kraft, gefaltet wir alle die stärkste Schmerzen,
Und doch unsere Bogen nicht zurück
An seinem Ausgangspunkt vergebens.

Also oben oder unten! bis der heiligen Nacht
Wo der stille Art ausgebrütet den kommenden Tagen,
Ist es nicht noch mehr durch den Orkus,
Eine Regel, die noch vorhanden ist, oder?

Ich weiß aus Erfahrung. Wie immer, die Götter des Himmels,
Sie haben mich, Maintainer der Welt,
Leads, so scheint es, als sterbliche Meister
Mit vereinten ganze Vorsicht.

Der Mann, sagen die Götter, der wird es alles zu testen,
Das eingespeist ihre Stärke, wird er alle wissen,
Und versteht, seine Freiheit
Es zu brechen, zu gehen, wo er will.

Aus dem Französischen übers. von Google

Durée de vie

Eux ici, mais nous aimons courbe
Tout le pouvoir, nous avons plié toute la douleur plus forte.
Et pourtant notre ARC ne pas retour
En vain à son point de départ.

Donc monter ou descendre ! la Sainte nuit
Où il est toujours en sorte des jours qui viennent, éclos
Est-ce pas encore plus par la Orkus
Une règle qui est toujours présente, ou ?

Je sais par expérience. Comme toujours, les dieux du ciel.
Vous m’avez, mainteneur du monde,
Fils, il semble comme un maître mortel
Unis toute la prudence.

L’homme, les dieux, qui s’apprête à le tester, dire
Qui nourri leur force, il saura tout ça.
Et comprendre sa liberté
De le casser, pour aller où il veut.

Aus dem Deutschen von Google zurückübersetzt ins Französische von Bing.

Leben

Sie hier, aber wir mögen Kurve
Alle Macht, gefaltet wir umso mehr starke Schmerzen.
Und doch unsere CRA wird nicht zurückkehren
Umsonst zu seinem Ausgangspunkt.

Also oben oder unten! Heilige Nacht
Wo ist es immer so in den kommenden Tagen, schlüpften
Ist es nicht noch mehr von Orkus
Eine Regel, die immer vorhanden ist, oder?

Ich weiß aus Erfahrung. Wie immer, die Götter des Himmels.
Sie haben mich, Maintainer der Welt,
Sohn, scheint es wie ein Sterblicher Master
Staaten gebotenen Vorsicht.

Der Mann, der Götter, die über die getestet werden soll, dh
Wer ihre Stärke zugeführt wird, dass er alles weiß.
Und verstehen, seine Freiheit
Zu brechen, zu gehen, wohin er will.

Aus dem Bing-Französischen ins Deutsche übersetzt von Google.

Schließlich Hölderlins Originaltext:

Friedrich Hölderlin

Lebenslauf.

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
..All uns nieder, das Laid beuget gewaltiger,
….Und es kehret umsonst nicht
……Unser Bogen, woher er kommt.

Aufwärts oder hinab! herrschet in heil’ger Nacht,
..Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt,
….Herrscht im schiefesten Orkus
……Nicht ein Grades, ein Recht noch auch?

Diß erfuhr ich. Denn nie, sterblichen Meistern gleich,
..Habt ihr Himmlischen, ihr Alleserhaltenden,
….Daß ich wüßte, mit Vorsicht,
……Mich des ebenen Pfads geführt.

Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
..Daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern’,
….Und verstehe die Freiheit,
……Aufzubrechen, wohin er will.

Friedrich Hölderlin. Sämtliche Werke. Frankfurter Ausgabe. Hg. v. Dietrich E. Sattler. Bd. 5. Frankfurt a. Main / Basel 1984, S. 478.

Zum Schluß ein Link zu einem Vortrag von Tobias Roth, der in Bordeaux über Metrik sprach und dabei ein eigenes Gedicht erklärt, das Hölderlins „Lebenslauf“ seine Reverenz erweist.

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