Gedicht vom Tod

1.6.3 inger christensen: gedicht vom tod

Ausgewählt von Esther Ackermann

Textkette – das Prinzip ist einfach: Wer das liked, bekommt eine(n) Dichter(in) zugesprochen. Von ihm, von ihr ein Gedicht raussuchen, posten und so die lyrische Kette fortführen.

Auf Wunsch von Kerstin Becker: Inger Christensen, die einmal an den Solothurner Literaturtagen ihr „Alphabet“ las, das mit den Aprikosenbäumen anfängt. Es löste in mir eine nie zuvor und nie wieder erlebte Heiterkeit jenseits von Pointen aus.

aus dem „Gedicht vom Tod“:
(…)
Ich bin wie ein Kind das mit
Trauer gefüttert wird
ich hebe meinen Arm
kann aber nichts schreiben

ich bin wie ein Vogel der seine
Artgenossen vergessen hat
öffne meinen Schnabel
kann aber nichts singen

(…)

(Übers. Hanns Grössel)



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Reiner Kunze an Andreas Braun-Baldenhofer, b) Eugen Gomringer an Barbara Fiedler, c) Shakespeare an Bettina Boeck, d) Lieblings-Schubert-Lied-Text an Florian Voss, e) Bertolt Brecht an Matthias Dietrich.

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