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Tausend Formen

Bildschirmfoto 2014-05-16 um 23.16.19

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Lyropolis

Nicht will wohllauten der deutsche Mund, sagt Hölderlin. Beweis: Lyropolis heißt auf Deutsch Textkette. Das klingt ein wenig nach dem ebenfalls wenig wohllautenden  ungarischen Wort für Liebe: Szerelem. Eine Freundin verlängerte es probeweise: Textkettennebenstrecke. Vielleicht lustig, aber nicht wohlklingend. Aber eigentlich ist Textkette nicht die Stadt selbst, sondern das Herzstück, die Anthologie, die Lyrikbibliothek von Babel.

Wie dem sei – Lyropolis existiert; und wächst. Hier ein Stadtplan:

1: Textkette (Stammbaum) 2: Freistil

1: Textkette (Stammbaum), 2: Agora , 4: Ehrenhain, 11: Rathaus, 12: Schatzhaus, 13: Galerie, 17: Freistil, 20: Privaträume

 

1 Textkette: Eine labyrinthische Anthologie in Stammbaumform, ausgehend von der Dichterin Sappho = 0. Jeder Bewohner oder Besucher von Lyropolis kann an einer beliebigen (also ihm oder ihr gefallenden) Stelle am Stammbaum mitbauen. Das heißt, wenn Ihnen ein Gedicht von den rund 200 bisher vorhandenen gefällt, teilen Sie es in einem Kommentar mit und der Elektor des Gedichts wird Ihnen einen Autor vorschlagen, von dem Sie ein Gedicht auswählen und einreichen können. Damit erklären Sie sich bereit, selber Autoren auszuwählen, wenn einem anderen Ihr Gedicht gefällt.

2 Agora (Marktplatz), Diskussionsforum

4 Ehrenhain: Erinnerung an Autoren, Texte, Daten

11 Rathaus

12 Schatzhaus (Linkliste)

13 Galerie. Wenn Sie Bewohner (also angemeldeter Teilnehmer) von Lyropolis sind, können Sie hier Fotos Ihrer Lyrikbibliothek oder einzelner Stücke Ihrer Sammlung teilen.

17 Freistil. Bewohner können hier Gedichte oder Texte über Dichtung anderer Autoren veröffentlichen, kommentieren, illustrieren usw.

20 Privaträume. Bewohner können hier eigene Gedichte zur Diskussion stellen.

Weitere Erläuterungen folgen.