Vagabundenlied

DIE ART UND WEISE, WIE DER GAST GEHT

Die Art und Weise, wie der Gast geht am Morgen,
sollte so wohlgeordnet sein
wie die weiche Mähne des Wildesels.

Die Art und Weise, wie der Gast geht am Mittag,
sollte sein
wie das Fallenlassen eines weichen Felles auf Stein.

Die Art und Weise, wie der Gast geht am Abend,
sollte sein
wie der hakige Schnabel des schwarzen Adlers.

Aus: Tibetische Lieder. Gesammelt, übertragen und erläutert von Margret Causemann. Frankfurt/Main: Insel, 1987. (Insel-Bücherei 1039), S. 88

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