Schwierige, dunkle und unklare

Schwierige, dunkle und unklare
Worte verflechte ich,
gedankenvoll und umsichtig
suche und erforsche ich,
wie ich durch Feilen
den unpassenden Rost
wegätzen könnte
und den häßlichen Belag,
um mein trauriges
Herz zu erheitern.

Cars bruns e tenz
motz entrebesc,
pensius pensanz
enqier e serc
com si liman
pogues roire
l’estrain roïl
ni-l fer tiure,
don mon escur
cor esclaire.

Raimbaut d’Aurenga (1147-1173)

Übersetzung aus Dieter Janik, Die französische Lyrik. Darmstadt 1987, S. 15

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