Dichtung

Titus Meyer kenne ich seit ein paar Monaten von auf Facebook, also im engeren Freundeskreis, veröffentlichten Gedichten, die rigiden Verfahrensregeln (zB.: „Erste Strophe chronologisch pentavokalisch, zweite Strophe rückwärts chronologisch pentavokalisch. Zwingend einwortig“; „Zeilenanagrammgedicht. 2 Wörter pro Zeile, die zueinander Anagramme sind“) gehorchen und ihnen Sinnpartikel entlocken nach Ernst Meisters Motto „und wärs auch / Wortspiel, es schafft sich / Wahrheit“. Im folgenden Gedicht ist es ein vergleichsweise einfaches Verfahren: Anagramm ohne weitere Beschränkungen. Außer im Inhalt – die Ausgangswörter der Anagramme kommen aus dem Deutschunterricht, Abteilung Inhalt und Form.

In Kürze erscheint das Buch:

Titus Meyer: „Meiner Buchstabeneuter Milchwuchtordnung“.
Leipzig: Reinecke & Voß, 2015.
ISBN 978-3-942901-15-4
88 Seiten
10 Euro (D)
lieferbar ab 18. März

Dichtung

Dichtung:
Gicht und
Tuch-Ding

Halt in
Tal ihn
alt hin;
Inhalt.

Kam einst
Semantik.
Kam, niste.
Kein Mast,
kein Samt.

Na, arm mag
man arg am
Mama-Garn:
Anagramm?

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