TUDOR ARGHEZI Zwischen zwei Nächten

Tudor Arghezi

ÎNTRE DOUA NOPTI

Mi-am împlântat lopata taioasa în odaie.
Afara batea vântul. Afara era ploaie.

Si mi-am sapat odaia departe subt pamânt.
Afara batea ploaia. Afara era vânt.

Am aruncat pamântul din groapa, pe fereastra.
Pamântul era negru: perdeaua lui, albastra.

S-a ridicat la geamuri, pamântul pâna sus.
Cât lumea-i era piscul, si-n pisc plângea Isus.

Sapând s-a rupt lopata. Cel ce-o stirbise, iata-l,
Cu moastele-i de piatra, fusese însusi Tatal.

Si m-am întors prin timpuri, pe unde-am scoborât,
Si în odaia goala din nou mi-a fost urât.

Si am voit atuncea sa sui si-n pisc sa fiu,
O stea era pe ceruri. In cer era târziu.

Tudor Arghezi

ZWISCHEN ZWEI NÄCHTEN

Ich habe den scharfen Spaten ins Zimmer gestoßen.
Draußen blies Wind. Es hat in Strömen gegossen.

Ich hab mein Zimmer tief unter die Erde gegraben.
Es goss in Strömen. Der Wind hörte nicht auf zu klagen.

Durchs Fenster warf ich die Erde der Grube hinaus.
Die Erde war schwarz: es wogte der Vorhang des Blaus.

Die Erde stieg über das Fensterkreuz hoch empor.
Wie die Welt türmte der Gipfel sich, Christ weinte dort.

Mein Spaten ward stumpf beim Graben. Der mit Gewalt
Ihn zerbrach, war der Vater mit der Gebeine Basalt.

Ich kehrte zurück durch die Zeit, wo ich einst stieg hinab,
Unerträglich wie vorher war im Zimmer mein Tag.

Und hinauf steigen zum Gipfel wollte ich gern,
Spät wars im Himmel. Es stand am Himmel ein Stern.

(Aus dem Rumänischen übersetzt von Roland Erb)

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