Ishikawa Takubokus Tanka

Nach einer anderen Quelle mit Bezug auf eine englischsprachige Tankasammlung geht die im Westen übliche Aufteilung der Tankas auf 5 Zeilen auf Ishikawa zurück. Üblicherweise werden Haiku im Japanischen in einer einzigen und Tanka in zwei Zeilen oder nur einer gedruckt. Ishikawa habe seine Tanka häufig in 3 Zeilen geschrieben nach dem Schema

5 plus 7
5 plus 7
7

Über die Übersetzung ins Englische durch Carl Sesar (in Japan 1966, in den USA 1998 gedruckt) heißt es, sie sei extrem verkürzt, so daß man sie für Senryu (eine dem Haiku ähnliche Gedichtform in 17 Silben ohne den Jahreszeitenbezug des Haiku) halten könne. Dennoch seien es Tanka, zu „reich“ für Senryu.

Zwei Proben aus Sesars Übersetzung:

Über  Ishikawas Tanka schreibt Sesar, es sei „ein genauer Bericht über Ereignisse im Gefühlsleben“. Daher seien die Texte fragmentarisch und vertrügen nicht Einheit noch Kohärenz.

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