Auf falbem Laube ruhet

[AUF FALBEM LAUBE…]

Auf falbem Laube ruhet
Die Traube, des Weines Hoffnung, also ruhet auf der Wange
Der Schatten von dem goldenen Schmuk, der hängt
Am Ohre der Jungfrau.

Und ledig soll ich bleiben
Leicht fanget aber sich
In der Kette, die
Es abgerissen, das Kälblein.

Fleißig

Es liebet aber der Sämann
Zu sehen eine,
Des Tages schlafend über
Dem Strikstrumpf.

Nicht will Wohllauten
Der deutsche Mund
Aber lieblich
Am stechenden Bart rauschen
Die Küsse.

STA, BAND 2.1, SEITE 208

Anmerkungen aus Band 2.2 der historisch-kritischen Ausgabe von Friedrich Beißner

Anmerkungen aus Band 2.2 der historisch-kritischen Hölderlin-Ausgabe von Friedrich Beißner (Große Stuttgarter Ausgabe)

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2 Gedanken zu “Auf falbem Laube ruhet

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